Zeitschriften für Kunden (Friseur, Café, etc.)

Die Lust am Lesen und das Bedürfnis, eine Zeitschrift als Informations- und Unterhaltungsmedium zu nutzen, sind nach wie vor sehr hoch – trotz des riesigen Angebots über Online-Medien. 

Was ist ein Lesezirkel?

Das Prinzip des Lesezirkels besteht darin, eine Zusammenstellung von Zeitschriftentiteln im wöchentlichen Turnus zu mieten. Der Preis einer Lesemappe richtet sich nach der Zusammenstellung und nach ihrer Aktualität. Die Mappen werden mehrmals vermietet, im Durchschnitt dreimal. Zirka 300 Titel sind zurzeit durchschnittlich im Angebot und 3,3 Millionen Exemplare werden pro Woche vertrieben.

Lesezirkel früher und heute

Die Ursprünge des Lesezirkels reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Vorläufer ist eine hangeschrieben Schrift, die als Dorfknüppel bekannt wurde. Eine handgeschriebene Schrift, die in der Lüneburger Heide von Haushalt zu Haushalt weitergereicht wurde.

Um 1610 wurde in Kitzingen, zum ersten Mal urkundlich erwähnt, ein Lesezirkel von Postmeister Pankraz Müller gegründet. Zu dieser Zeit hatten die Postmeister das Monopol für den Bezug so genannter Journale. Der Inhalt der zu mietenden Lesemappe waren handschriftliche Nachrichten aus Zeitungen. Die Mietgebühr betrug einen halben Taler.

Bei den ersten Lesezirkeln durfte sich ein Mitglied nur ein paar Stunden das jeweilige Exemplar mieten. So konnten sehr viele Leser noch möglichst aktuell die Zeitungen lesen. Ab 1800 waren die Lesezirkel meist ein Nebenerwerb von Buchhandlungen und Büchereien. Erst ab 1850 entstanden eigenständige gewerbliche Lesezirkel.

Die Gründung des ersten Verbands

Im Mai 1908 schlossen sich die deutschen Lesezirkel-Anbieter in Leipzig zum Verband der Besitzer Deutscher Lesezirkel zusammen. Das Ziel war die Festlegung einheitlicher Richtlinien für Vertrieb und Werbung. Die Mappen beinhalteten zwischen 19 und 45 verschiedene Titel.

Bis in die 1960er Jahre gehörte der Lesezirkel zu den wichtigsten Medienanbietern in der Bundesrepublik. Durch das aufkommende Privatfernsehen trat ein mächtiger Konkurrent auf den Plan. Inzwischen muss sich das Medium „Lesezirkel“ auch noch der Konkurrenz durch das Internet stellen. Der Welfen-Verlag Lesezirkel wurde bereits 1927 von Albert Gerstmayer gegründet.

Lesezirkel gibt es nur in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum.

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Pressekontakt
Welfen-Verlag Lesezirkel

A. Gerstmayer + Co. KG

Scherzachstr. 26

88250 Weingarten

Telefon 0751-43662

FAX      0751-54106

Email:   info@welfen-verlag-lesezirkel.de